1989 – Frühjahr; Berlin, Krumme Lanke mit Lagerfeuer

aus Spaß an der Freude wollten wir die deutsche Popmusik retten:

Die neue Deutsche Welle war längst vorbei, und die Hitparade war überflutet mit englischsprachigen Titeln Marke Massenramsch, und so beschlossen nach dem dritten Bier erst der Tobi (später wollte er sich "der kleine Rocker" nennen), dann der Micha (der sich später „Dr. Bronx“ nennen sollte), eine Kapelle zu gründen mit dem Ziel, deutsches Liedgut zu retten und zu erweitern.

Die „voices of neucoelln“ wurden gegründet. Geprobt wurde in Neuköllner 2-Raum-Wohnungen, innovative Ideen mit digitalen Rechner-und-Baß-Rhythmen mit zwei unvergeßlich unorthodoxen Gitarren entstanden, und auf der Suche nach einer Sängerin kamen dann Katrin, Claudia und Stephan dazu. Obwohl Stephan deutlich mehr Sänger als Sängerin ist, hat er sich im Nachhinein doch als fester und wichtiger Bestandteil der Band etabliert, denn er konnte texten.


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